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Die Stadt


Argenton-sur-Creuse, auch das „Venedig des Berrys“ (Venise du Berry) genannt, ist eine kleine gastliche und dynamische Stadt. Die Straβen und Gassen bringen Sie ins Stadtinnere, welches durch die vielen kleinen Geschäfte und Läden geprägt ist. Die modernen und zeitgenössischen Stadtteile fügen sich problemlos mit den alten Teilen aus dem Mittelalter zusammen. Noch heute kann man schöne mittelalterliche Häuser bewundern, mit ihren charakteristischen Balkonen und den traditionellen Dächern in rot oder grau. Die alten Wassermühlen, wie die „moulin de Bord“ und „moulin de Varenne“ tragen zum Charme der Promenade am Ufer der Creuse bei. Beim Hinaufgehen der pittoresken „rue de la Coursière“ erreichen sie die Kapelle „Bonne Dame“. Von hier hat man ein einzigartiges Panorama von Argenton, dem Tal der Creuse und deren Hügellandschaft. Argenton ist eine kleine reizende und typische Stadt aus dem Berry, die schon oft Poeten und Künstler inspiriert hat.

Aus der gallo-romanischen Stadt Argentomagus in St. Marcel wurde Argenton-sur-Creuse. Im Mittelalter war die Stadt eine Festung auf dem Hügel, der das Flusstal überragt. Die Festung unter der Herrschaft vom Herzog de Waïfre aus Aquitaine, der 762 ins Berry kam, wurde 766 und 768 vom französischen König Pépin le Bref belagert und eingenommen. Von der riesigen Festung, ausgestattet mit 10 Türmen, bestehen heute nur noch die Überreste der „Tour de Midi“ („Südturm“)  und der „Tour d’Héracle“ („Heraclesturm“). 1188 wurde die Festung, die sich in der Hand der Engländer befand, von Philippe Auguste eingenommen. Im Jahre 1589 war die Festung im Besitz der „Ligueurs“ und wurde von Henri de Navarre erobert. 1632, unter dem Befehl von Ludwig XIII, wurden die Mauern schliesslich zerstört. Seit dem XV Jhdt. verbindet der „vieux pont“ („alte Brücke“) die Festung mit der „ville basse“ („niedere Stadt“), auf der rechten Flussseite der „Creuse“.

So entstanden Bauten wie die Kapelle „St. Benoît“ und die Kirche „St. Sauveur“ sowie ansehnliche Wohnsitze, wie die Residenz in der „rue Duperthuis“ und die SCEVOLE-Residenz, dessen Park „à la française“ früher mit mythologischen Statuen versehen war.



Persönlichkeiten aus Argenton-sur-Creuse (Fotos mit Legende)